Klimaschutz in Ringsheim

Fernwärmepreise sinken – Investitionen in PV und Wärmeplanung

Die Gemeinde Ringsheim führt Ihre Klimaschutzanstrengungen konsequent, Schritt für Schritt und dennoch mit wirtschaftlichem Augenmaß weiter fort. Entsprechende Beschlüsse hat der Gemeinderat jetzt erneut getroffen. Davon profitieren nicht nur Umwelt und Klima, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger unmittelbar.
 
Senkung des Arbeitspreises für Fernwärme
Aufgrund der derzeit rasant steigenden Nachfrage nach neuen Fernwärmeanschlüssen an bestehenden Leitungen, der vertraglich vereinbarten Preisbindung an Indizes und einer neuen Kostenvereinbarung mit dem ZAK kann der Arbeitspreis für die rund 250 Fernwärme-Kunden ab 01. Oktober 2022 von 4,69 Cent auf 4,63 Cent gesenkt werden. Wahrscheinlich ist die Gemeinde Ringsheim der einzige Versorger derzeit, der Preise derzeit senkt. Aufgrund der Indizes wird aber mit einem deutlich steigenden Preis zum 01. Oktober 2023 gerechnet.
 
Installation einer PV-Anlage auf dem Bauhof
Auf dem neuen Bauhof wird eine ca. 30 kwp große Photovoltaikanlage installiert. Sie wird rechnerisch den gesamten Strom- und Wärmeverbrauch (Heizung mit elektr. Wärmepumpe) des Bauhofs decken. Damit ist der Bauhof quasi „Plus-Energie-Haus“. Rund 44.000 Euro investiert die Gemeinde dort, evtl. werden auf dem noch verbleibenden Dach kurz/mittelfristig weitere PV-Elemente installiert.
 
Aufstockung der privaten PV-Förderung um weitere 5.000 Euro für 2022
Das Förderprogramm der Gemeinde Ringsheim für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher wird weiterhin sehr gut angenommen. Für das Jahr 2022 wurden bisher 20 Förderanträge bewilligt, die insgesamt eine Leistung von 215 kWp und eine Speicherkapazität von 129 kWh haben. Seit Beginn des Förderprogramms wurden insgesamt PV-Anlagen mit einer Leistung von 565 kWp gefördert, was dem Stromverbrauch von durchschnittlich 141 Haushalten (4-Pers.-Haushalt) entspricht.  Das für den Haushalt 2022 bereitgestellte Fördervolumen von 10.000 Euro ist bereits ausgeschöpft. Die Mittel im Jahr 2022 werden um weitere 5.000 Euro aufgestockt. Eine weitere Aufstockung im Jahr 2022 ist dann nicht mehr vorgesehen.
 
Örtliche kommunale Wärmeplanung
Die Teilnahme an einer „Kommunalen Wärmeplanung im Konvoi“ zusammen mit den Städten Herbolzheim und Kenzingen sowie den Gemeinden Rheinhausen, Weisweil und Rust wurde beschlossen. Mit dem kommunalen Wärmeplan soll künftig u.a. geklärt werden, in welchen Gemeindegebieten fossile Heizanlagen durch eine neue klimafreundliche gemeinschaftliche Wärmeversorgungsinfrastruktur abgelöst werden könnten. Im Anschluss an die Wärmeplanung kann die Kommune weitere zielgenaue Aktivitäten passgenau vorantreiben. Die Kosten für einen externen Dienstleister wurden für den gesamten Konvoi, aufgrund vorliegender Angebote, auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Der Anteil der Gemeinde Ringsheim beläuft sich hierbei auf 10.623 Euro wovon ca. 7.169 Euro gefördert werden, sodass Eigenmittel in Höhe von 3.454 Euro anfallen.

Gemeinde Ringsheim

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