Weitere drei Hektar für neue Gewerbeansiedlungen in Ringsheim „freigegeben“

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde konnte die Gemeinde Ringsheim jetzt rund drei Hektar weitere attraktive Gewerbeflächen für Investoren bzw. eine gewerbliche Bebauung „freigeben“. Bürgermeister Pascal Weber durchschnitt das symbolische Eröffnungsband nach rund einem Jahr Bauzeit zusammen mit Planerin Daniela Misera vom gleichnamigen Planungsbüro in Freiburg.

Bürgermeister Pascal Weber bei der Eröffnung: „Ringsheim ist ein sehr attraktiver Gewerbestandort mit weiterhin großer Nachfrage von Investoren. Dem tragen wir mit den neuen Flächen erneut Rechnung. Gerade in diesen gesamtwirtschaftlich schwierigen Zeiten wieder ein Schritt zur kontinuierlichen aber maßvollen wirtschaftlichen Entwicklung Ringsheims. Gleichzeitig zur mittelfristigen Stabilisierung unserer Gemeindefinanzen insbesondere bei der Gewerbesteuer. Wir hoffen auf den Flächen erneut gute, zukunftsorientierte und erfolgreiche Betriebe mit attraktiven Arbeitsplätzen ansiedeln zu können.“
 
Das neue Gebiet mit dem Namen „Leimenfeld 3.0A5“ liegt äußerst verkehrsgünstig, nur je eine Minute von der Autobahn A5 und der Ringsheimer Umgehungsstraße entfernt. Ein direkter Anschluss an den Nah- und Fernverkehr der Rheintalbahn sowie an die regelmäßig verkehrende Buslinie Richtung Rust und Ettenheim ist ebenfalls direkt am Gebiet vorhanden. Beste Voraussetzungen für Betriebe und Mitarbeiter.
 
„Das Gebiet soll nur auf einem Bauplatz (ganz im Norden) das Tourismusgebiet dort sinnvoll ergänzen. Die anderen Flächen im neuen Gewerbegebiet sollen aber ausschließlich gewerblichen, nicht-touristischen Investoren vorbehalten bleiben. Tourismus ist zwar mittlerweile unser absolut wichtigstes wirtschaftliches Standbein, aber wir müssen uns auch weiter diversifizieren und auf mehrere Füße stellen. Diesen Weg gehen wir schon seit Jahren und nun erneut konsequent weiter“, so der Bürgermeister zur Begründung.
 
Die neuen Gewerbeflächen sind die westliche Erweiterung des bisherigen Gewerbegebietes „Leimenfeld 3.0“, in dem schon nahezu alle Bauplätze verkauft oder reserviert sind, deshalb wurde diese Erweiterung auch notwendig.
 
Die Planung oblag den Büros Fischer (Bebauungsplan) und Misera (Tiefbau), tief baulich umgesetzt (Wasser, Abwasser, Straßenbau) wurde das Gebiet durch die Fa. Trenkle aus Kippenheim. Alle Grundstücke sind im Eigentum der Gemeinde und können nun an interessierte Investoren verkauft werden. Rund 800.000 Euro hat die Gemeinde hier in den Wirtschaftsstandort investiert.

Gemeinde Ringsheim

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